Ball flach halten

Mehr Kontrolle, flacher Ballflug und das „Ass im Ärmel“ in Problemsituationen.

 

Nachdem wir uns in der vergangenen Ausgabe mit einem Quicktipp für mehr Power im Schwung befasst haben, widmen wir uns heute einem Schlag, der mehr Kontrolle ermöglicht und daher unbedingt in das Repertoire eines jeden Golfers gehört: Dem Punch.

 

Der Punch eignet sich hervorragend dazu, flache Bälle zu spielen und Problemsituationen zu meistern, wie z.B. unter Ästen hindurchzuspielen oder gegen den Wind. Hierzu begeben wir uns in unser normales Setup, mit der Ausnahme, dass der Ball näher am hinteren Fuß liegt als normal und das Gewicht minimal auf dem vorderen.

 

Nun den Schläger etwas kürzer greifen und darauf achten, dass sich die Handgelenke weit vor dem Ball befinden. Dadurch verringert sich der Loft der Schlagfläche und die Voraussetzungen für einen flachen Ballflug sind gegeben.

 

Jetzt noch zu 80 Prozent ausholen und beim Abschwung von oben auf den Ball schlagen, ihn regelrecht in den Boden „quetschen“. Auch der Durchschwung ist kürzer als bei einem vollen Schlag. Achten Sie darauf, dass die Handgelenke im Finish nicht winkeln, dann sind Sie bzw. der Ball auf dem richtigen Weg.

 

Info: www.schuster-lubenau.de

 

 

 

 

Das magische L

Mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit durch einen einfach umzusetzenden Schwungtipp generieren.

 

In dieser Folge gehen wir einen kleinen Schritt weiter in unserer Basics-Serie, hin zu einem Tipp, mit dem Sie mit einem ganz einfachen Trick mehr Power in Ihrem Schwung generieren können und damit mehr Länge. Ich nenne diesen Tipp „Das magische L“.

 

Das magische L ist bei so gut wie allen guten Spielern und Pros zu beobachten. Es handelt sich dabei um ein Winkeln des Handgelenks in der „9-Uhr-Position“ im Rückschwung, bei gleichzeitig weitestgehend gestrecktem linkem Arm. Das Abwinkeln im Rückschwung baut zunächst Spannung bzw. Power auf, das erneute Abwinkeln im Durchschwung in der „3-Uhr-Position“ ermöglicht es dem Schläger, seine volle Geschwindigkeit zu entfalten.

 

Dabei ist zu beachten: Beim Rückschwung ist der Handschuh von vorne sichtbar, beim Durchschwung wird er von der rechten Hand verdeckt, also eine beinahe spiegelbildliche Bewegung. Hinzu kommt die Gewichtsverlagerung im Rückschwung nach rechts, im Durschschwung nach links (für Rechtshänder).

 

Das lässt sich übrigens sehr gut vor einem Spiegel zu Hause oder auf der Range üben. Viel Spaß dabei.

 

Info: www.schuster-lubenau.de

 

 

 

 

Up & Down

Offener Stand, offenes Schlägerblatt und beherzt von außen nach innen schwingen.

 

Was tun, wenn sich unmittelbar zwischen Ball und Fahne ein Hindernis befindet? Hier kommt ein Schlag ins Spiel, der etwas Übung voraussetzt: Der Lob Shot. Er wird mit einem hoch-loftigen Wedge gespielt, z. B. einem 60 Grad-Wedge, Tino verwendet hier gerne ein 58 Grad-Wedge.

 

Wichtig: Wie bei fast allen Schlägen des Kurzspiels, sind der Stand und die Schlagfläche leicht geöffnet. Gleichzeitig erfolgt hier die Schwungbewegung von außen nach innen (siehe Divot), um den Ball schneller in die Luft zu bekommen. Das Gewicht befindet sich mehr auf dem linken Bein und die Ballposition sollte etwas links von der Mitte sein.

 

Dann beherzt schwingen, aber Vorsicht: Getoppte Bälle tendieren dazu, über das Grün hinauszuschießen.

 

Info: www.tinoundfelix.de

 
Qual der Wahl

Unterschiedliche Schlagoptionen für den erfolgreichen Chip „tot an die Fahne“.

 

Flach oder hoch? Die Frage beim Chip an die Fahne stellt sich, sofern kein Hindernis wie Bunker, Rough oder Wasser den Roll des Balles behindert. Grundsätzlich geht beides, und je nachdem, wie das Grün bzw. ein evtl. Break darin beschaffen ist, hat jede Variante auch ihre Vor- wie Nachteile.

 

Es gilt zu beachten: Je niedriger der Loft des gewählten Eisens bzw. Wedges, desto flacher und kürzer ist die Flugbahn des Balles und desto länger ist gleichzeitig sein Roll. Generell gilt auch: Flacher ist sicherer, weil mit zunehmendem Loft auch eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit benötigt wird, um den Ball über die benötigte Distanz zu spielen. Daher wirkt sich ein getoppter Ball auch umso verheerender aus.

 

Tipp: Fangen Sie zunächst mit der flachen Variante, z.B. mit einem 8er Eisen oder einem Pitching Wedge, an und arbeiten Sie sich über das Sand Wedge bis zum Lob Wedge langsam heran.

 

Info: www.tinoundfelix.de

 

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