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Rory McIlroy gewinnt nach der US Open 2011 mit der PGA Championship seinen zweiten großen Titel und übernimmt gleichzeitig Position eins in der Weltrangliste. 

 

Rory McIlroy heißt der Gewinner der 94. PGA Championship. Der 23 Jahre junge Nordire sicherte sich nach seinem Rekordsieg bei der US Open im Congressional Country Club seinen zweiten Major-Titel und übernahm damit gleichzeitig die Spitzenposition im OWGR.

 

McIlroy spielte am Finaltag 27 Löcher: Zuerst beendete er in der Früh die dritte Runde mit 67 Zählern. Danach ging es zurück ins Bett, ehe er am frühen Nachmittag auf die letzten 18 Löcher startete. Dabei lieferte der „Celtic Tiger“ einmal mehr eine beeindruckende Leistung ab.
Die einfacheren ersten Neun des Ocean Course im riesigen Kiawah Island Resort bewältigte McIlroy mit drei Birdies und sechs Pars. Drei Mal musste er mit einem Up-and-down das Par retten, ansonsten bereitete ihm das anspruchsvolle Layout von Pete Dye kaum Probleme.
Auf den Back Nine wurde es dann schwieriger für den Pro aus dem irischen Holywood, der in letzter Zeit überwiegend in Florida lebt: Auf der Zehn sicherte er sich mit einem exzellenten Bunkerschlag das Par, das darauf folgende Par 5 spielte er konservativ mit drei Schlägen an und notierte ebenfalls ein Par.

Poulter mit Traumstart


Die größte Gegenwehr kam überraschender Weise weder Tiger Woods noch Adam Scott oder der über drei Tage stets oben mitspielenden Schwede Carl Pettersson. Stattdessen übernahm Ian Poulter die Rolle des Verfolgers. Der Brite, der vor allem im Ryder Cup ein gefürchteter Gegner ist, lief von Beginn der Runde an mit stolz geschwellter Brust über den Platz – und dies zurecht, denn auf den ersten fünf Löchern gelangen ihm fünf Birdies. Die ersten Neun absolvierte Poulter mit nur 31 Schlägen (-5), und der Lauf ging noch weiter: Weitere Birdies auf der 11 und 12 brachten den Arsenal-Fan auf acht unter Par für das Turnier. Plötzlich war der Vorsprung von „Rors“ auf nur zwei Zähler zusammengeschmolzen.

„Ich hatte noch nie einen besseren Start in eine Golfrunde. Ich denke auch nicht, dass es viele andere Spieler gibt, denen so was je gelungen ist“, sagte Poulter im Anschluss. Doch so stark der Auftakt des ganz in weiß gekleideten Briten auch war, so schnell war er auch zu Ende. Drei Bogeys in Folge auf den Löchern 13 bis 15 brachten Poulter zurück auf fünf unter Par. McIlroy hätte zu diesem Zeitpunkt – mit fünf Schlägen Abstand auf die Zweitplatzierten – nur noch an sich selbst scheitern können.

Doch diesen Gefallen tat der junge Lockenkopf den Verfolgern nicht. Brillant spielte er die Bahnen 12 bis 18 herunter (weitere Birdies scorte er auf den Löchern 12, 16 sowie 18) und nahm mit einem Ergebnis von 275 Schlägen (-13) die Wanamaker Trophy und einen Scheck über 1.445.000 Dollar Preisgeld in Empfang.

Platz zwei belegte David Lynn mit 283 Schlägen (-5) vor Ian Poulter, Justin Rose, Carl Pettersson und Titelverteidiger Keegan Bradley (alle 284/-4). Tiger Woods schloss die 94. PGA Championship mit einer 72 auf dem geteilten zehnten Rang ab.

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