Diamond Country Club



Der Lokalfavorit Bernd Wiesberger wurde von Mikael Lundgren besiegt, als der aus 13 Meter Entfernung einen Putt ins erste Loch gebracht hat. Und Lundgren hat auf dem Diamond Country Club zu recht gewonnen. Sein Spiel war einfach hervorragend.

Aufs Leaderboard kam Lundgren durch eine 65er-Schlussrunde (-7). Bernd Wiesberger musste dann letztendlich mit dem 40-jährigen Schweden ins Playoff gehen. Hätte Wiesberger gewonnen, dann hätte er noch diese Woche bei den U.S. Open mitspielen können, da er damit auf der Weltrangliste unter die Top 60 gekommen wäre. Wiesberger konnte diese Chance aber nicht nutzen, Lundgren war einfach zu stark. Und das, obwohl der Lokalfavorit Wiesberger dieses Turnier bereits schon einmal gewonnen hat.

Mit der richtigen Prise Glück ist Wiesberger aber dennoch vielleicht in Pinehurst dabei. Selbst kann er in der Hinsicht nicht viel für sich tun, da die Akteure in diesem Fall die Kollegen in den USA sind, die dort in Tennessee gerade das FedEx St. Jude Classic Turnier spielen. Theoretisch besteht also die Chance für Wiesberger, doch noch in Pinehurst an den Start zu gehen. So gesehen bleibt es in der Hinsicht immer noch spannend.

Für Lundberg war sein Sieg eine grosse Erleichterung. Seit nunmehr sechs Jahren auf der European Tour, war es ihm kein einziges mal gelungen, eines der vielen Turnier zu gewinnen. In den letzten Jahren musste Lundberg auch desöfteren wieder in die Qualifying School zurück, wo er sich dann seinen Startplatz für die nächste Tour aufs neue erspielen konnte bzw. musste. Das hat er aber mit diesem Sieg nun endgültig hinter sich gebracht, worüber er sich u.a. fast am meisten gefreut hat.

Es gab bei der Challenge Tour übrigens noch ein weiteres bisher bestes Saisonergebnis. Florian Fritsch aus Deutschland gewann 12.100 Euro, indem er sich mit einer 68er-Runde (-4) am Finaltag auf den geteilten 17. Platz empor spielte.

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