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Es hatte alles mit Schmerzen im linken Bein während der Hongkong Open im Dezember 2011 angefangen. Der anschließende Gesundheits-Check bei Martin Wiegele hatte ergeben, dass „Martin an einem komplexen Impingement beider Hüften leidet“, so Dr. Bernhard Zwick. Die Hüftgelenksköpfe können sich nicht mehr ungehindert in den Pfannen drehen, was zu Einschränkungen in der Beweglichkeit und den Schmerzen führt. Eine Operation ist daher unausweichlich.

 

Erst war der Eingriff für Ende des Jahres geplant, doch der Experte riet zu schnellstmöglichem Handeln. „Verläuft alles ideal und gelingt eine schnelle Rehabilitation, dann könnte ich im Oktober wieder in die European Tour einsteigen“, erklärt Wiegele die ersten Schritte nach der OP, die noch für diesen Monat geplant ist.

 

Der Ausfall hat für Wiegele aber auch seine guten Seiten. Einerseits soll nach Aussage des behandelnden Arztes seine Bewegungsfreiheit nach dem Eingriff besser sein als zuvor und zweitens hat der Österreicher 2012 erst vier Turniere gespielt. Damit greift für ihn die Sonderregelung der Medical Extension, die ihm weitere Turniere für das kommende Jahr zugesteht, ohne die Tourkarte verteidigt zu haben. „Mit meiner aktuellen Kategorie 8 könnte ich dann im Jahr 2013 fast alle großen Turniere spielen und mich in Ruhe wieder an die Spitze herantasten.“

 

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