Auchterarder, Schottland – Ab morgen steht auf der European Tour die Johnny Walker Championship at Gleneagles auf dem Programm. Hier entscheidet sich endgültig, wer aus europäischer Sicht in den Ryder Cup, ausgetragen vom 28. bis 30. September im Medinah Country Club in Chicago, einzieht.

Beim mit 1,4 Millionen britischen Pfund dotierten Event werden die Weichen gestellt. Gute Chancen hat der Belgier Nicolas Colsaerts, sich mit einem starken Ergebnis den letzten Spot im europäischen Ryder Cup-Team zu sichern. Er liegt vor Turnierbeginn auf Rang zwölf der European World Points List und hat nur 12,47 Punkte Rückstand auf Martin Kaymer, der Platz zehn belegt. Kaymer entschied sich jedoch, eine dreiwöchige Spielpause einzulegen. Hat er damit die Ryder Cup-Teilnahme bereits abgehakt? Diese Frage kann er nur selbst beantworten. Auf eine Wildcard von Captain José Maria Olazábal braucht er wohl nicht zu hoffen, dafür waren seine Leistungen in den letzten Monaten zu schwach.

 

Die besten Chancen für eine automatische Qualifikation hat momentan Ian Poulter: Mit nur 0,62 Punkten Rückstand auf Kaymer ist das Unternehmen Ryder Cup für ihn machbar. Poulter spielt zwar nicht in Gleaneagles, tritt dafür aber beim mit „Superstars“ besetzten ersten Play-Off Turnier um den FedExCup auf der PGA Tour, dem The Barclays, an.

Sollte sich der Engländer automatisch qualifizieren, würde Olazábal sicherlich ein großer Stein vom Herzen fallen, denn Poulter, geteilter Dritter bei der 94th PGA Championship in Kiawah Island, ist ein sicherer Kandidat für eine Wildcard. Diese könnte dann an einen anderen Spieler gehen. Vielleicht an Marcel Siem? Mit einem sehr guten Ergebnis würde er sich einmal mehr empfehlen.

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