Das DGV-Vorgabensystem basiert auf dem EGA-Handicap-System und hat das Ziel, eine weitgehend einheitliche Vorgabenberechnung in Europa zu gewährleisten. Wegen der unterschiedlichen äußeren Spielbedingungen, die in der Natur des Golfspiels liegen, kommt gerade der gleichmäßigen Anwendung des DGV-Vorgabensystems bei allen  DGV-Mitgliedern ein großer Stellenwert zu. Nur so kann auch dem Fairplay-Gedanken im Golfsport wirklich Rechnung getragen werden. Es liegt deshalb im Interesse der Spieler, DGV-Mitglieder und Verbände, dass alle an dem DGV-Vorgabensystem Beteiligten ihre Verpflichtungen bestmöglich erfüllen.

 

Das DGV-Vorgabensystem ist als Verbandsordnung Bestandteil der Sportregularien des DGV. Damit gilt es verbindlich sowohl für die Spieler als auch für die Golfanlagen.

Rechte und Pflichten des Spielers

Trotz aller organisatorischen Erleichterungen, z. B. der automatischen Übermittlung auswärtiger Spielergebnisse an den Heimatclub durch das DGV-Intranet, liegt die Verantwortung für die Einreichung aller vorgabenwirksamen Spielergebnisse bei jedem einzelnen Spieler. Jeder Spieler darf dazu nur einen Heimatclub haben und nur dort eine DGV-Stammvorgabe (bzw. Clubvorgabe) geführt bekommen. Ist ein Spieler Mitglied auf zwei oder mehr Golfanlagen, so ist es seine Pflicht, eine Golfanlage zu seinem „Heimatclub“ zu erklären. Ausschließlich dort darf dann die Vorgabe geführt werden, und der Spieler muss diese und alle anderen betroffenen Golfanlagen über seine Entscheidung informieren. Die vorgabenführende Golfanlage gilt per Definition als „Heimatclub“ in Sinne des DGV-Vorgabensystems. Die dort geführte DGV-Stammvorgabe des Spielers gilt überall, wo das EGA-Handicap-System Anwendung findet.
Bei vorgabenwirksamen Ergebnissen aus dem Ausland ist der Spieler dazu verpflichtet, diese durch Vorlegen der Zählkarte oder der Ergebnisliste seinem Heimatclub zu melden. Im Einzelfall kann der Vorgabenausschuss hier andere geeignete Nachweise
genügen lassen.
Jeder Spieler sollte möglichst viele vorgabenwirksame Ergebnisse erspielen. Nur so kann die DGV-Vorgabe statistisch aussagekräftig das Spielpotenzial eines Spielers widerspiegeln.

Folgende Voraussetzungen müssen für die Vorgabenwirksamkeit von Ergebnissen
gegeben sein:
• Vorgabenwirksame Bedingungen auf dem Golfplatz und bei der Wertung (z. B. entsprechende Spielform und korrekt gesteckte Abschläge sowie Spiel nach den Golfregeln)
• Gültiges Course Rating für den gespielten Platz
• S piel über 18 Löcher für Spieler mit DGV-Vorgabe 4,4 oder besser
• S piel über 18 oder 9 Löcher für Spieler mit DGV-Vorgabe 4,5 bis 36,0 und Spieler
mit Clubvorgaben (37 bis 54)
• E rgebnis aus einem Wettspiel eines DGV-Mitglieds, aus einem Extra Day Score auf dem Heimatplatz oder einem Wettspiel im Ausland, das von einem Golfclub ausgerichtet wurde, der seinem nationalen Verband angeschlossen ist
• E rgebnis in Stableford-Nettopunkte umgerechnet, falls anwendbar, unter Berücksichtigung der Pufferzonenanpassung
• S pielform und Anzahl zu spielender Löcher in der Ausschreibung bekannt gegeben

DAS KOMPLETTE PDF  ZUM DGV-Vorgabensystem FINDEN SIE HIER

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