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Shanghai. Bei der BMW Masters in Shanghai wird Gonzalo Fernández-Castaño im Lake Malaren Golf Club versuchen, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Der sympathische Spanier hat vor allem bei BMW Turnieren große Erfolge gefeiert. Im Interview spricht er über seine spezielle Beziehung zu China, einen ungewöhnlichen Heiratsantrag und erklärt, warum er BMW Events so sehr schätzt.
Wie sehr freuen Sie sich auf die Mission Titelverteidigung bei der BMW Masters in Shanghai?
Gonzalo Fernández-Castaño: „Ich kann die Rückkehr nach China kaum erwarten, denn ich liebe es einfach, dort zu sein. In Shanghai habe ich zwei BMW Turniere gewonnen, außerdem wurde ich zweimal Zweiter bei der China Open. Ich weiß auch nicht warum, aber aus irgendeinem Grund spiele ich dort sehr gut. Und noch etwas: Dass ich vor einem Jahr das erste Turnier der Final Series überhaupt (die BMW Masters) bei windigen Bedingungen und gegen diese starke Konkurrenz gewinnen konnte, macht mich sehr stolz. Dies ist wahrscheinlich mein größter golferischer Erfolg.“
Was ist Ihnen von diesem Sieg besonders in Erinnerung geblieben?
Fernández-Castaño: „Der Chip an der 17. Spielbahn in der Finalrunde. Das war ein sehr anspruchsvoller Bergab-Schlag. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur zwei Schläge Vorsprung und musste daher unbedingt das ‚up and down’ schaffen, um ein Polster für das letzte Loch zu haben. Im letzten Moment habe ich noch den Schläger gewechselt. Und als ich dann gesehen habe, wie der Ball im Loch verschwindet, war ich unglaublich erleichtert. Da wusste ich noch nicht, was an der 18 passieren würde, als ich meinen Drei-Schläge-Vorsprung fast noch verspielt hätte. Glücklicherweise ist es dann ja gutgegangen.“

 

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Sie haben sieben Turniere auf der European Tour gewonnen. Drei davon sind Ihnen bei BMW Events gelungen. Was haben diese Turniere an sich, dass Sie dort Ihr bestes Golf zeigen?
Fernández-Castaño: „Die Leute bei BMW wissen einfach, wie man ein großartiges Event auf die Beine stellt. Wann immer wir bei einem von BMW ausgerichteten oder gesponserten Turnier antreten, wissen wir: Wir können mit nicht weniger als dem Besten rechnen – den besten Golfplätzen, den besten Hotels, dem besten Essen. Du musst dich nur um dein Spiel kümmern, alles andere macht BMW.“
Nach Ihrem Sieg bei der BMW Asian Open 2006 waren sie so glücklich, dass Sie in der Pressekonferenz sagten, sie würden jetzt nach Hause zu Ihrer Freundin Alicia fliegen und ihr einen Heiratsantrag machen. Die Öffentlichkeit wusste es eher als Alicia. Wie hat sie reagiert?
Fernández-Castaño: „Ich weiß es nicht, ich war ja nicht da, als sie am nächsten Morgen die Zeitung aufgeschlagen hat. Noch im selben Moment, als ich den Medien von meinen Hochzeitsplänen erzählte, wurde mir klar, dass sie diese Nachricht wahrscheinlich früher erfährt, als ich es zurück nach Madrid schaffe und ihr einen richtigen Antrag machen kann. Zum Glück hat sie dennoch ‚Ja‘ gesagt. Das war wahrscheinlich einer der seltsamsten Anträge überhaupt.“
Was gefällt Ihnen am meisten daran, in China zu spielen?
Fernández-Castaño: „Seit mehr als zehn Jahren spiele ich mittlerweile schon Turniere in China. Ich konnte dabei beobachten, wie stark sich das Land und die Menschen in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit verändert haben. Es ist faszinierend zu verfolgen, wie schnell die Dinge in China wachsen – und das gilt besonders für den Golfsport. Es werden mehr Plätze gebaut, mehr gute Spieler entdeckt, in jedem Jahr kommen mehr Besucher zu den Turnieren. Ich denke, das ist nur der Anfang von etwas ganz Besonderem.“

 

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