Alexander Knappe als einziger Deutscher Spieler im Cut: ISPS Handa World Super 6

Der Auftakt der Deutschen Spieler war eher mäßig. Lediglich Alexander Knappe schaffte es bei der ISPS Handa World Super 6 der European Tour über Runde zwei hinaus. Sebastian Heisele, Bernd Ritthammer und Marcel Schneider sahen höchstens die zweite Turnierrunde.

 

Es war schon eine kleine Herausforderung für Alexander Kappe, sich nach einer 75er Auftaktrunde noch in den Cut zu spielen. Doch letztendlich spielte er genau dann die aus deutscher Siche beste Runde des Tages. Mit 68 Schlägen, angefangen an Loch 10, schaffte er ziemlich schnell alle Zweifel aus dem Raum. Sein Ziel war definitiv der Cut.

 

An Loch 11 begann alles mit einem Eagle, gefolgt von Birdies auf der 13, 14 und 15. Insgesamt drei Schlagverluste musste Knappe einstecken. Doch ein zweiter Eagle sorgte für die notwendige Schadensbegrenzung.

 

Letztendlich landete Alexander Knappe auf dem geteilten 43. Platz und somit auch im Cut. Unter den besten 24 Spielern wird am Samstag noch ein weiterer Cut gezogen. Hierfür muss Knappe noch zwei Schläge aufholen, dann wäre er ebenso dabei.

 

Während dessen feiert der Österreicher Matthias Schwab seine erste Teilnahme als Rookie auf der European Tour. Sein erstes Turnier spielt er in Perth. Und es sieht gut aus. Nach zwei sehr ordentlichen Runden schaffte Schwab es auf den gleichen Rang wie Knappe und damit auch in den Cut.

 

Dieser Erfolg wurde jedoch nicht allen zuteil. Drei weitere Deutsche hätten durchaus das Zeug gehabt, ebenso im Cut mit dabei zu sein, doch diesmal hat es nicht sollen sein.

 

Sebastian Heise schied auf dem 105. Platz aus. Zuvor hatte er, genau so wie auch Alexander Knappe, mit einer 75er Runde eröffnet und sich danach am zweiten Tag auch noch deutlich verbesserte. Am Ende war es dann eine Even-Par-Runde, die dafür verantwortlich ist, dass wir ihn am Samstag nicht mehr spielen sehen werden.

 

Als bester Deutscher hatte sich nach der ersten Runde Bernd Ritthammer platziert. Es sah gut für ihn aus. Zu diesem Zeitpunkt stand für die meisten Zuschauer völlig außer Frage, dass Ritthammer es nicht in den Cut schaffen könnte. Doch letztendlich warf ihn ein Doppelbogey am 8. Loch (Par 3) auf zwei Schläge über Par zurück. Und damit ebenso aus dem Cut.

 

Als Schlusslicht der Deutschen platzierte sich Marcel Schneider auf dem 119. Rang. Zwar spielte er fünf Schläge besser als am Vortag, doch wegen einer Even-Par-Runde und trotz eines Eagles landete er dennoch lediglich auf dem geteilten 119. Platz.

 

An der Spitze steht auch nach dem zweiten Tag noch der Titelverteidiger Brett Rumford. Seine Führugsposition musste er jedoch an Lee Westwood abgeben, da er seinen Vorsprung mit einer Even-Par-Runde nicht ausreichend genug ausbauen konnte. Nun teilen sich Rumford und Westwood den ersten Platz bei acht Schlägen unter Par.

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